Nova Arbora              

Bed and Breakfast & Itinerari Botanici    

   Feb 26

Botanischer Garten

Botanischer Garten

Die Ziele des Botanischen Gartens Nova Arbora
Der Garten Nova Arbora ist in diesen letzten Jahren, nach 20 Jahren der Arbeit, um ihn zu planen und anzulegen, zu einem wichtigen Zentrum von großem naturalistischem Interesse geworden.

Er wird von Gruppen, Vereinen, Wandergruppen, Studenten und einfachen Bürgern besichtigt. Durch das Kennenlernen autochthoner Pflanzen, die sich im Garten befinden, werden sich diese Menschen mit mehr Kenntnissen im umgebenden Gebiet bewegen können.

Die Möglichkeiten, die der Garten im naturalistischen Bereich bietet, hat uns bewogen, den Schulen des Gebietes eine Zusammenarbeit anzubieten.
Es sind so verschiedene didaktische Projekte entwickelt worden, die auf eine große Einbeziehung der Schüler beim Kennenlernen der Umwelt und auf direkte Erfahrungen beim Kennenlernen der lokalen Flora und Fauna abzielen.

Thematische Rundgänge im Garten Nova Arbora:
Es sind verschiedene Habitats mit der spezifischen Flora und Fauna geschaffen worden: Farn-Garten, Tümpel, Torfmoor, Steingarten, Feuchtgebiete, gemischtermesophiler Wald.

Darüber hinaus gibt es Zonen, die bestimmten Pflanzen gewidmet sind: alpine Pflanzen; Heilpflanzen und Kräuter; essbare Pflanzen, Mittelmeerpflanzen, die typisch für das Gebiet südlich des Gebirgsausläufers sind; didaktischer Gemüsegarten; Gemüsegarten der giftigen Heilpflanzen; Getreideunkräuter (Archäophyten).
Aktivitäten im Garten Nova Arbora:

Didaktische Projekte mit den Schulen; Austausch von Samen und Pflanzen mit den „Botanischen Gärten“ der italienischen Universitäten, wenn diese Pflanzen in jenen Gärten verschwunden oder verloren sind, während sie im Garten Nova Arbora akklimatisiert worden sind und fortgepflanzt werden; Beziehungen mit dem naturalistischen Verein Pangea, mit den „SeedSavers“, mit Adipa (Verein zur Verbreitung von Pflanzen für Liebhaber); mit dem Verein zur Erhaltung der Amphibien von Pianoro „ART’è”, dem Sitz des Vogelschutzvereins LIPU in Pianoro (hier werden Aktivitäten durchgeführt, die über den eigentlichen Rahmen dieser Institution hinausgehen und sich mit allen spezifischen naturalistischen Aspekten des Gebietes beschäftigen); Teilnahme an den Aktionen des Projektes Pellegrino zum Schutz von Amphibien, Reptilien und Fledermäusen; Befestigung und Aufwertung des umgebenden Gebietes, das während des 2. Weltkrieges Ort der deutschen Verteidigungsanlagen war und in das Projekt zur Wiedergewinnung und zum Erhalt der sogenannten „Gotenlinie“ eingegangen ist.

Pflanzen des Gebirgsausläufers:
In der letzten Zeit hat sich der Horizont des botanischen Gartens Nova Arbora, enstanden im Laufe der Zeit auf dem Landgut Canova, durch den Kauf umliegender Ländereien erweitert. Hinzugekauft wurde das Landgut Pianazza, welches den „Monte Alto“ einschließt. Der Monte Alto ist auf seiner Südseite ein typisches Beispiel für einen xerophilen (Trockenheit bevorzugenden) Flaumeichenwald, wir finden hier auch die Baum-Erika. Auf der Nordseite dagegen befindet sich ein hundert Jahre alter Kastanienwald, und auf der restlichen Seite wachsen feuchtigkeitsliebende Wälder.

Es ist geplant, in den kommenden Jahren den Garten zu erweitern und ein Gebiet zu schaffen, in dem die Natur vollkommen sich selbst überlassen und respektiert wird, um die dominierenden floristischen Aspekte und die existierende biologische Vielfalt in ihrer Gesamtheit zu schützen. Derzeit wird ein didaktischerRundgang auf einem Magerrasen entwickelt, um die wildwachsenden Orchideen kennenlernen zu können. Darüber hinaus wird an der Befestigung der Wege durch den Jahrhunderte alten Kastanienwald gearbeitet.

Am Fuße des Monte Alto bilden die Sandsteinkonglomerate und ihr Zerfall in steinigen Boden ein ideales Habitat für die charakteristischen Vegetationsarten des Pliozän-Gebirgsausläufers. Steineichen, Zistrosen, Erika, besondere Gräser, wildwachsende Orchideen und die Schönheit des Ortes bilden schon für sich genommen einen natürlichen botanischen Garten, in dem sich die Mittelmeerpflanzen mit Kräutern und Heilpflanzen vereinen.
Die Benutzer des Gartens können bei einem speziellen thematischem Rundgang zur Flora des Gebirgsausläufers bequem und auf begrenztem Raum die typischen autochthonen Pflanzen des Gebietes auch dank der erklärenden Schilder kennenlernen.